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12. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Dr. Petra Roth, Oberbürgermeisterin Frankfurt am Main
Glückwunsch zum spannenden Thema “Geld und Bildung” und Dank für die Piloten - Volkshochschulen & Bankenverband.
Kategorie: Spannendes Thema | Einen Kommentar abgeben
12. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement Tilman Wittershagen, 1. Vorsitzender des Bankenverbandes Hessen e.V.:
Die Finanzkrise erschütterte bei weiten Teilen der Bevölkerung das Vertrauen in die Institutionen und in die handelnden Personen. Dieses Vertrauen muss wiederaufgebaut werden. Der Bankenverband Hessen unterstützt deshalb bereits Schulen und Lehrerseminare, und will nun auch in Kooperation mit den Volkshochschulen in der Erwachsenbildung einen nachhaltig Beitrag leisten.
Kategorie: Finanzkrise, Soziale Marktwirtschaft | Einen Kommentar abgeben
12. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement Dr. Christoph Köck, Geschäftsführer hvv-Institut
Ökonomische Bildung an Volkshochschulen bedeutet, bei den Kursteilnehmerinnen und –teilnehmern die Sensibilität zu schaffen für einen souveränen Umgang mit Geld.
Kategorie: Sensibilität für Geld | Einen Kommentar abgeben
12. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Vortrag von Edeltraud Moos-Czech, Direktorin der Volkshochschule Main-Taunus-Kreis: Geld verstehen - ökonomische Allgemeinbildung für Erwachsene, ein Kooperationsprojekt des Bankenverbandes Hessen und des hvv.
Edeltraud Moos-Czech stellt das Kurskonzept der Volkshochschulen in Kooperation mit dem Hessischen Bankverband und der Frankfurt School of Finance vor. 10 Pilotvolkshochschulen testen ab dem Frühjahr 2011 das Konzept für Ökonomische Bildung.
Kategorie: Ökonomische Allgemeinbildung | Einen Kommentar abgeben
12. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement Edeltraud Moos-Czech, Direktorin der Volkshochschule Main-Taunus-Kreis:
In der ökonomischen Allgemeinbildung sieht Edeltraud Moos-Czech einen Imagegewinn für die Volkshochschulen. Damit besetzen sie ein neues Feld. Und es ist ein gesellschaftlich sehr aktuelles Thema. Wie die Finanzkrise zeigte, kauften die Menschen vielfach Finanzprodukte, die sie nicht verstanden hatten.
Kategorie: Ökonomische Allgemeinbildung | Einen Kommentar abgeben
12. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Vortrag von Danijel Dejanovic, Fachbereichsleiter Berufliche Bildung Volkshochschule Frankfurt am Main:
Volkshochschulen machen sich auf den Weg, ihren Teilnehmenden Hilfestellung in der komplexen Welt der Ökonomie zu geben.

Zentrale Themen sind einerseits das Erlernen der Sprache der Ökonomie, andererseits der Einsatz und die Übung ökonomischer Themen, die z.B. über Simulationsprogramme bei der Frankfurt School of Finance und der Deutschen Bank angeboten werden. Volkshochschulen werden diese bereits bestehenden Möglichkeiten sinnfällig in ihr Angebot für ihre Zielgruppen integrieren.

Nach der Pilotphase wird es laufende inhaltliche Anpassungen geben, um die Akzeptanz bei der Zielgruppe zu steigern. Und es werden sukzessive die anderen Volkshochschulen beteiligt. Das langfristige Ziel kann dann sein, das hessische Konzept der Ökonomischen Bildung auch anderen Bundesländern bereitzustellen.
Kategorie: Akzeptanz bei der Zielgruppe, Komplexe Welt der Ökonomie, Übung ökonomischer Themen | Einen Kommentar abgeben
12. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement Danijel Dejanovic, Fachbereichsleiter Berufliche Bildung Volkshochschule Frankfurt am Main:
Die Welt der Ökonomie ist komplexer geworden, darum werden die Volkshochschulen vor allem daran arbeiten, die Handlungsfähigkeit der Menschen zu verbessern. Es werden Lernkonzepte entwickelt, die die Teilnehmenden dort abholen wo sie sind: z.B. im kompetenten Umgang mit den verschiedenen web-Portalen von Banken und Handybetreibern, die mobile Endgeräte anbieten, die das Banking per apps ermöglichen sollen.
Kategorie: www-Portale von Banken | Einen Kommentar abgeben
12. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement Michael Schneider, Direktor der Volkshochschule Limburg Weilburg:
Es geht vor allem darum, einkommenschwache Schichten über den sinnvollen Umgang mit Geld zu informieren und jüngere Menschen zu befähigen, ökonomisch wichtige Weichen in den Bereichen Ausbildung, Altersvorsorge und Vermögensbildung zu stellen.
Kategorie: Umgang mit Geld, Ökonomisch wichtige Weichen stellen | Einen Kommentar abgeben
12. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Vortrag von Katharina Schuster, Projektleiterin Ökonomische Grundbildung - Lernportal www.ich-will-lernen.de, Deutscher Volkshochschulverband, Bonn: Leben und Geld - Ökonomische Grundbildung in Europas größtem Lernportal:
Das dvv-Lernportal www.ich-will-lernen.de startete 2004 mit dem Bereich Alphabetisierung und Grundbildung. Ab Mai 2011 stellt das Lernportal den Bereich Leben und Geld online. Auf diesem höheren Lernlevel erhalten die Teilnehmenden eine ökonomische Grundbildung zu alltäglichen Themen im Umgang mit Geld.
Das Lernportal hat zwei Hauptzielgruppen: funktionale Analphabeten, bzw. Menschen, die mit Rechtschreibung Probleme haben, sowie Erwachsene ohne Schul- oder Ausbildungsabschluss. Die Inhalte des Lernportals sind leicht verständlich für diese beiden Hauptzielgruppen dargestellt und laden zur Interaktion ein.
Kategorie: Leben und Geld, www.ich-will-lernen.de, Ökonomische Grundbildung | Einen Kommentar abgeben
12. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement von Katharina Schuster, Projektleiterin Ökonomische Grundbildung - Lernportal www.ich-will-lernen.de, Deutscher Volkshochschulverband, Bonn:
Im Lernportal gibt es interaktive Übungen zur ökonomischen Grundbildung u.a. zu den Themen Konsum, Werbung, Haushaltsführung und Schulden. Das Thema Steuern ist im Rahmen der Arbeit integriert.
Kategorie: Ökonomische Grundbildung | Einen Kommentar abgeben
12. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement Heinz Schreiber, Leiter der Volkshochschule Wetzlar:
Heinz Schreiber plädiert für ökonomische Grundausbildung und Kompetenzvermittlung für eine kritische und ethische Auseinandersetzung mit dem Thema Geld.
Kategorie: Kritische Auseinandersetzung | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Die Musiker von TRISKILIAN bedienen sich am Liedgut der ganzen Welt. Immer auf der Suche nach reizvollen und fremden Melodien, Klängen und Grooves kennen sie weder räumliche noch zeitliche Grenzen. Oros vom Balkan, mittelalterliche Pilgerlieder, jüdisch-sephardische Gesänge, schwedische Tänze und arabische Rhythmen verschmelzen zu einem einzigartigen, mitreißenden Mix: MittelalterWeltFolk!
Text entnommen von www.triskilian.de
Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche (Gustav Mahler). In diesem Sinn interpretiert das Ensemble TRISKILIAN traditionelle Musik aus vielen verschiedenen Kulturen, Ländern und Zeiten. Fast ausgestorbene Instrumente wie die Nyckelharpa werden so wieder „zum Leben erweckt“ und einem großen Publikum zugänglich gemacht. Die Musiker von TRISKILIAN verbinden den Klang der Nyckelharpa mit dem anderer traditioneller Instrumente. Somit integrieren sie die Nyckelharpa, die früher ein Soloinstrument war, ins Ensemblespiel. Durch Ihre Spielfreude transportieren Jule Bauer, Tine Hübner und Dirk Kilian in ihren Konzerten die Lebendigkeit dieser frühen Musik in die heutige Zeit.
Kategorie: Musik von Triskilian | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement Barbara Cakir-Wahl, Direktorin der Volkshochschule Frankfurt und Jürgen Keicher, Geschäftsführer der telc GmbH:
Nach Meinung von Barbara Cakir-Wahl bieten die Volkshochschulen sehr gute Grundbildungskonzepte für Menschen ohne Grundbildung sowie weiterführende Angebote für Menschen mit hohen Bildungsansprüchen. Auch Jürgen Keicher findet sehr ambitionierte Konzepte zur ökonomischen Bildung vorgestellt. “Mit diesem Wissen könnte man eine Banklehre bestreiten“.
Kategorie: Ambitionierte Konzepte | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement Katharina Seewald, Direktorin der Volkshochschule Region Kassel:
Die Wertschätzung, die dem Geld entgegengebracht wird, übersteigt seine ursprüngliche Tauschfunktion bei weitem. Man muss sich mit dem Thema Geld auseinandersetzen, um neben dem Tausch- vor allem den kulturellen, ja auch mystischen Wert des Geldes zu verstehen.
Ohne Geld läuft nichts, deshalb ist es wichtig, gut damit umzugehen. Zur Alphabetisierung gehört auch der verantwortungsvolle Umgang mit Geld.
Kategorie: Funktionen des Geldes, Ökonomische Grundbildung | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement Elke Hohmann, Leiterin der Volkshochschule Hanau und Dr. Gabriele Botte, Leiterin der Volkshochschule Offenbach:
Man braucht kluge Menschen und Konzepte, die die ökonomische Grundbildung an die Menschen herantragen. Das bedeutet aufsuchende Arbeit vor Ort, z.B. in der Schuldnerberatung. Die aufsuchende Arbeit ist entscheidend, denn sonst kommen immer die gleichen, die bereits über ökonomische Kompetenz verfügen. Daneben gibt es viele Menschen, die zwar Geld aber keine Ahnung von Ökonomie haben. Ganz konkret: wie geht man mit Depots und Vermögensanlagen um, z.B. im Fall einer Erbschaft.
Kategorie: Aufsuchende Arbeit, Schuldnerberatung, Ökonomische Grundbildung | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Vortrag von Dr. Silke Meyer, Institut für Geschichte und Europäische Ethnologie, Universität Insbruck: Geld als soziale und kulturelle Praxis.
Geld wird sozial bewertet und aufgeladen. Geld ist ein Konsens, es wird zu Geld erklärt, sonst ist es wertlos. Erst durch den Staatsakt wird Geld gültig. Was die Glaubensgemeinschaft dabei zu Geld erhebt, ist unerheblich - Tigerzungen, Dörrfisch oder Gold.

Geld ist sozusagen mit dem Körper verwachsen, Fühlen wir die Form, die es in der Kleidung hinterlässt, sind wir beruhigt. Die unterschiedlichen Aufbewahrungsorte zeugen von unterschiedlichen Geldverwendungen - Konto, Geldbörse oder Hosentasche.
Kategorie: Dörrfisch und Tigerzungen, Funktionen des Geldes, Geld als kulturelle Praxis, Glaubensgemeinschaft | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement von Dr. Silke Meyer, Institut für Geschichte und Europäische Ethnologie, Universität Insbruck: Geld als soziale und kulturelle Praxis.
Der Gottesersatz ist schon bei Simmel zitiert. “Geld ist der Endzweck“. Die Finanzkrise hat deutlich gemacht, wie wertlos Geld ist. Der Wert ist beliebig, Gold und Silber kann man nicht essen, es ist nur eine Verabredung. Regionale Währungen laden das Geld zusätzlich mit einer sozialen Bedeutung auf, die eigene Identität wird in das Geld integriert.
Kategorie: Gottesersatz, Regionale Währungen | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement von Gabriele Clement, Leiterin der Volkshochschule Marburg Biedenkopf und Petra Obijon, Mitarbeiterin der Volkshochschule Marburg Biedenkopf:
Den Börsensaal in Frankfurt am Main kennt man aus dem Fernsehen, die Szenerie wirkt sehr vertraut, fast banal. Man sich kaum vorstellen, dass sich hier an diesem kleinen Ort die Welt dreht.
Kategorie: Börsensaal | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement Brigitte Harder, Leiterin der Volkshochschule Rheingau-Taunus e.V.:
Mit unbegrenzten Mitteln würden wir das Lernen verändern. Wir brauchen neue Settings, damit das Lernen richtig gut funktioniert; dafür braucht es viel Geld.
Kategorie: Neue Lernsettings | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement Dr. Lutz Raettig, Sprecher des Präsidiums und Aufsichtsratsvorsitzender der Morgan Stanley Bank, Vizepräsident der IHK Frankfurt am Main:
Ausbildung für mehr Eigenverantwortung! Dr. Raettig erwartet einen regen Gedankenaustausch über das Thema Wirtschaft zwischen Volkshochschulen und Industrie. Ziel ist es, den Prozess des Meinungsaustauschs zu verbessern, um bessere Bildungsangebote in der Breite bieten zu können.
Kategorie: Mehr Eigenverantwortung | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Vortrag von Dr. Lutz Raettig, Sprecher des Präsidiums und Aufsichtsratsvorsitzender der Morgan Stanley Bank, Vizepräsident der IHK Frankfurt am Main: Ein Investmentbanker investiert in (Erwachsenen-)Bildung - eine Vision.

“Ich kann nur Eigenverantwortung übernehmen, wenn ich über eine Grundbildung verfüge und mich stets bemühe, up-to-date zu sein“. Die beiden Produktionsfaktoren einer Investmentbank sind zum einen das Kapital der Banken und zum anderen vor allem die hier arbeitenden Menschen, weil Investmentbanken nur wenige standardisierte Produkte anbieten. Deshalb kommt insbesondere der Auswahl, Weiterbildung und Pflege von Mitarbeitern höchste Bedeutung zu.
Kategorie: Vision | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Vortrag von Dr. Christoph Köck, Geschäftsführer hvv-Institut GmbH: Die verborgenen Kennzahlen der Volkshochschulen
Kennzahlen können aus bereits vorhandenen Statistiken neu errechnet werden bzw. mit anderen oder neu ermittelten Werten in Bezug gesetzt werden. Diese Daten stellen neue Relationen und Wichtigkeiten her für strategische Entscheidungen an Volkshochschulen. Und dann macht es tatsächlich Sinn, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Zu beachten sind bei Vergleichen lediglich die unterschiedlichen Bedingungen, z.B. beim Ländervergleich Deutschland : Schweden oder auch beim Vergleich des Umsatzes von Volkshochschulen mit Schulen in Hessen.

Wir begegnen heute schon über 10 Mal täglich der „Volkshochschule“. Allein wenn wir über die Zeil spazieren, begegnen wir vielen Volkshochschulteilnehmerinnen und -teilnehmern. Die Herausforderung ist, wie erreichen wir es, dass diese TeilnehmerInnen der Öffentlichkeit sagen oder symbolisieren, dass sie gerne zur Volkshochschule gehen? Dass sie sich z.B. in facebook über die Volkshochschule unterhalten und damit den Aufmerksamkeitswert der Volkshochschule erhöhen?

Die Volkshochschulen sollten nicht darauf warten von Zweiten und Dritten Almosen zu beziehen, sondern sind gehalten zur Finanzierung aus ihrer eigenen Institution heraus aktiv zu werden. Volkshochschulen sind seitens der Politik als eine tragende Säule des Lebensbegleitenden Lernens anerkannt. Lebensbegleitendes Lernen sollte zu einer neuen Reichtumsdiskussion anregen. Es gilt die reichhaltige Welt des Lernens zu gestalten und an ihr zu partizipieren und in Lernen investieren zu dürfen. Das ist der ideale Horizont an den sich die Volkshochschulen, die Fördermittelgeber, die Teilnehmenden, und die Kooperationspartner annähern sollten.
Kategorie: Kennzahlen, Reichtumsdiskussion | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement Lars Häger, Direktor von Studiefrämjandet Uppsala, Beauftragter für europäische Kontakte:
Bis Anfang der 1990er Jahre gab es in Schweden Buchführungs- und Computerkurse. Seitdem gibt es wenige neue Kurse im ökonomischen Bereich. Lars Häger ist inspiriert vom Deutschen Pilotprojekt und hofft, sobald er zurück in Schweden ist, auch seine Mitarbeiter für das Thema begeistern zu können. Sicherlich könne man einiges aus den Ergebnissen des Pilotprojektes auch in Schweden nutzen.
Kategorie: Ökonomische Bildung in Schweden | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement Steffen Wachter, Fachbereichsleiter und Qualitätsbeauftragter der Volkshochschule Darmstadt:
Wären die Volkshochschulen finanziell unabhängig, wäre es für Steffen Wachter dennoch nicht erstrebenswert, Kurse kostenfrei anzubieten. Solche Versuche gab es bereits, und es stellte sich heraus: was nichts kostet; ist nichts wert. Menschen wollen Bildung einen Wert beimessen.
Kategorie: Bildung hat einen Wert | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement Barbara Benedix, Fachbereichsleiterin Kultur, Volkshochschule Region Kassel:
Ökonomie in der Erwachsenbildung ist wichtig und kam bisher zu kurz. Bisher wurden ökonomische Themen im Bereich Gesellschaft eingebunden. Das Thema hat durch die Finanzkrise enorme Brisanz erhalten. Und gerade die Volkshochschulen haben die Chance mit ihren Möglichkeiten, und weil sie nahe an den Menschen dran sind, in diesem Bereich wirklich Erfolge zu erzielen.
Kategorie: Ökonomische Allgemeinbildung | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Vortrag Prof. Dr. Wolfgang George, Technische Hochschule Mittelhessen, GenoPortal Mittelhessen:
Prof. George gibt einige Beispiele erfolgreicher Genossenschaften. Die genossenschaftliche Traumstory war das coming back des German Riesling. Ein einzelner Winzer hätte das nicht geschafft. In Deutschland ist die Genossenschaft seit den Gründungstagen durch Hermann Schultze-Delitzsch gesetzlich geschützt.

Auch Genossenschaften, wie etwa Energiegenossenschaften, können Renditen einspielen. Diese geben sie an ihre Mitglieder weiter oder fördern damit auch andere genossenschaftliche Einrichtungen wie z.B. den Kindergarten, vielleicht aber auch die Volkshochschule. Genossenschaften sind Regionalökonomie und dienen den Menschen vor Ort. Die regionale Wertschöpfung zwingt z.B. auch die genossenschaftlichen Banker dazu, regional zu handeln. Genossenschaftsbanken haben europaweit die Finanzkrise relativ unbeschadet überstanden, weil ihnen diese Art der Spekulation nicht gestattet ist. Und sie haben dadurch maßgeblich dazu beigetragen, dass der Finanz-Crash nicht vollkommen war.

Im Gegensatz zu einem Verein entsteht in einer Genossenschaft immer ökonomischer Druck. Genossenschaften sind ökonomische Veranstaltungen, sie werden geprüft, um zugelassen zu werden und so werden sie auch begleitet. Manche Bildungs-Vereine scheinen sich eher zu bewachen, als dass sie einen Schlachtplan entwickeln. Wenn hier eine ökonomische Figur wie die Genossenschaft drin steckte, würde diese dafür sorgen, dass da auch Musik entsteht. Um junge Menschen für die Idee der Genossenschaft zu gewinnen, werden zunehmend Schülergenossenschaften gegründet. Hier sollen die jungen Menschen das kooperative Muster in ökonomischen Zusammenhängen erlernen.
Kategorie: Genossenschaftlich organisierte Bildung | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Statement Prof. Dr. Wolfgang George, Technische Hochschule Mittelhessen, GenoPortal Mittelhessen:
Prof. George zeigt das breite Spektrum genossenschaftlicher Bildung: von der frühkindlichen Betreuung über Gymnasien bis hin zur Erwachsenenbildung. Er beweist, dass auch Bildungsträger einer Region genossenschaftlich zusammengeführt werden können, um gemeinsam am Markt anzutreten.
Kategorie: Genossenschaftlich organisierte Bildung | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz

Resümee Dr. Christoph Köck, Geschäftsführer hvv-Institut GmbH und Bernhard S.T. Wolf, Direktor des Hessischen Volkshochschulverbandes:
Der Hessische Volkshochschulverband und seine Volkshochschulen werden nach Meinung von Dr. Christoph Köck in den kommenden Jahren mit den verschiedenen Partnern, insbesondere mit dem Bankenverband Hessen das Thema Ökonomische Allgemeinbildung sehr viel stärker als bisher in Kursveranstaltungen und Vortragsreihen integrieren.
Das Fundament für die Ökonomie der Bildung bildet bereits das Innovationspool-Projekt des Kultusministeriums zum Thema wirtschaftliche Bildung. Der Bankenverband bietet nun an, die Volkshochschulen in ihrer Arbeit zu unterstützen. Gemeinsam werden Angebote entwickelt, auch auf Grund der Erfahrung, die der Bankenverband aus der Lehrerfortbildung mitbringt. In der Kooperation mit einem starken Partner und vor dem Hintergrund, dass sich sofort viele Volkshochschulen als Pilotvolkshochschulen gemeldet haben, um an der Entwicklung mitzuarbeiten, sieht Bernhard S.T. Wolf eine gute Basis. Und von dieser Basis aus, werden innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahren auch Referenten speziell für die Erwachsenenbildung qualifiziert.

Das Thema Geld ist ein umfassendes Thema, das nicht nur für Volkshochschulleitungen relevant ist. In den Gesprächen während des Innovationstages konnte Bernhard S.T. Wolf feststellen, dass das Verständnis der Teilnehmenden tiefer geworden ist. Sie haben verstanden, dass sie nicht nur etwas zum Thema Ökonomische Bildung anbieten, sondern sich auch selbst damit auseinandersetzen müssen. Das wurde heute auf den Weg gebracht.
Weiterhin geht es auch um die Frage, wie werden das hvv-Institut und der Hessische Volkshochschulverband finanziert. Das ist nur teilweise und zurückgehend eine Finanzierung durch den Staat. Der Verband muss viel stärker mit seinen Mitgliedseinrichtungen und Partnern die Frage der Finanzierung und Absicherung abklären. Und darüber hinaus muss er auch sehen, dass noch Innovationsgeld vorhanden ist, damit auch unabhängig neue Themen entwickelt werden können.
Kategorie: Resümee 2011 | Einen Kommentar abgeben
11. März 2011 | Autor: Stefan Theßenvitz
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Kategorie: Fotos 2011 | Einen Kommentar abgeben